Tage des Exils
2026




Verbindung im Exil durch die Sinne erleben
Freitag, 21. August 2026 | 18:00 Uhr
Ort: Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA), Frankfurt am Main
Exil geht häufig mit Sprachlosigkeit einher – in vielerlei Hinsicht. Dieser Workshop eröffnet neue Wege des kreativen Ausdrucks durch Bewegung und bewusste Sinneserfahrungen. Über den Körper und nonverbale Formen der Kommunikation entstehen Räume für Begegnung, Austausch und Verbindung.
Ziel des Workshops ist es, Beziehungen zwischen Menschen zu stärken, die unter anderem die Erfahrung des Exils in Deutschland teilen. Durch verschiedene Übungen zur Wahrnehmung, Bewegung und Begegnung möchten wir neue Formen des Kontakts schaffen und einen Raum für gegenseitiges Verständnis eröffnen.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Eintritt: frei
Anmeldung: colombiavivaprojekts@gmail.com
Im Jahr 2026 freuen wir uns, Teil der „Tage des Exils 2026“ in Frankfurt am Main zu sein.
Vom 20. August bis zum 6. September 2026 finden zum zweiten Mal die Tage des Exils statt – ein Programm der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Mit rund 50 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Frankfurt laden Theater, Kinos, Museen, Initiativen, Vereine, städtische Einrichtungen und Stiftungen dazu ein, sich aus vielfältigen Perspektiven mit den Themen Exil, Flucht, Verfolgung, Erinnerung und gesellschaftliche Verständigung auseinanderzusetzen.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe organisiert Colombia Viva e.V. gemeinsam mit der Initiative Nodo Alemania zwei Workshops, die sich mit persönlichen Erfahrungen von Exil, Erinnerungskultur und den vielfältigen Auswirkungen von Migration und Vertreibung beschäftigen. Dabei schaffen die Workshops Räume für Austausch, Reflexion und Begegnung und verbinden historische Erfahrungen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.
Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter: https://koerber-stiftung.de/projekte/tage-des-exils/tage-des-exils-frankfurt-2026/
Exil, Erinnerung und Wahrheitskommissionen in Lateinamerika
Samstag, 22. August 2026 | 10:00 Uhr
Ort: Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA), Frankfurt am Main
Seit den 1980er Jahren wurden in verschiedenen Ländern Lateinamerikas Wahrheitskommissionen eingerichtet, um Menschenrechtsverletzungen nach Diktaturen und bewaffneten Konflikten aufzuarbeiten.
Dieser Workshop widmet sich dem lateinamerikanischen Exil im Zusammenhang mit politischer Gewalt und untersucht die Rolle von Diaspora-Gemeinschaften in Prozessen von Wahrheit, Erinnerung und Gerechtigkeit.
Dabei knüpft der Workshop an die Erfahrungen der Initiative Nodo Alemania, der Unterstützungsgruppe der kolumbianischen Wahrheitskommission in Deutschland, an. Gemeinsam reflektieren wir, wie Exilerfahrungen bewahrt, weitergegeben und in gesellschaftliche Erinnerungsprozesse eingebunden werden können.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Eintritt: frei
Anmeldung: colombiavivaprojekts@gmail.com
Unsere Partner und Förderer
Wir bedanken uns herzlich bei allen Institutionen, Partnerinnen und Partnern sowie Förderern, die unser Projekt unterstützen und ermöglichen. Unser besonderer Dank gilt:
Körber-Stiftung und Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek für die Organisation der „Tage des Exils 2026“ und die Aufnahme unseres Projekts in dieses Programm.
Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main
für die Förderung unserer Veranstaltungen und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.House of Resources Frankfurt (HoR) und DIZ e.V.
für die Unterstützung unseres Projekts sowie die Bereitstellung von Technik und Materialien.Initiative Nodo Alemania
für die gemeinsame Konzeption und Durchführung der Workshops.
Wir danken außerdem allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, Referierenden, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Teilnehmenden, die durch ihr Engagement, ihre Erfahrungen und ihren Austausch zum Gelingen des Projekts beitragen.
Gemeinsam schaffen wir Räume für Begegnung, Erinnerung, Dialog und kulturellen Austausch.
